OLMR


offen & unabhängig
 

Listenplatz 12: Walter Scheer




Liebe Reichenberger,

mein Name ist Walter Scheer (58 Jahre), ich bin ich Reichenberg aufgewachsen und nach kurzem Aufenthalt in Würzburg mit meiner Frau vor mehr als 20 Jahren wieder nach Reichenberg zurückgekehrt. Nach meiner Schulzeit arbeitete ich 40 Jahre bei der Bundespost, bei der Deutschen Telekom und schließlich bei der T-Systems. Hierbei legte ich einen langen Weg vom Auszubildenden, Fernmeldehandwerker, Projektmanager und Team-/Abteilungsleiter zurück. Vor 2 Jahren nutze ich die Gelegenheit, um in den Ruhestand zu treten. Seither beschäftigen mich meine Ehrenämter, unsere Familie und unserem Garten. Seit diesem Jahr habe ich ein Studium „Alte Welt“ und „Evangelische Theologie“ aufgenommen.

Ich finde es wichtig, dass man in der Politik konkrete Ziele ambitioniert angeht, unabhängig von Ideologien und Parteizwängen. Im Mittelpunkt jeder lokalen Politik muss der Bürger und die Weiterentwicklung des Ortes für die Bürger stehen. Gerade für Reichenberg ergeben sich in den nächsten Jahren viele Aufgaben, das Versprochene umzusetzen und Neues anzugehen. Was ist mir wichtig?

ÖPVN / Radwege    

  • Durch den Bahnhaltepunkt hat Reichenberg viel gewonnen, allerdings bleibt für die Ortsteile viel zu tun. Ein Bahnhaltpunkt in Lindflur ist notwendig, die Prüfung der Realisierbarkeit eines Haltepunktes „Am Gletscher“ zwischen Uengershausen und Albertshausen überfällig, ggf. mit Anschluss zur B19 um auch Fuchsstadt und die Orte an der B19 (z. B. Giebelstadt) adäquat anzubinden. Alle Reichenberger sollten in den gleichen Tarif eingestuft sein.

  • Neben dem hoffentlich bald entstehen Radweg entlang der Straße nach Uengershausen ist seit Jahren eine Verbindung zwischen dem Sichelsgrund und Uengershausen versprochen.

  • Neben dem Radwegenetz muss dringend die Mitnahme von Rädern in den öffentlichen Verkehrsmitteln verbessert werden, von 0 – 24 Uhr, mit allen Fahrkarten!  

Lebensqualität in Reichenberg

  • Das Ausweisen von Wanderwegen im Gemeindegebiet ist völlig unzulänglich, dies ist unbedingt anzugehen, alle beschilderten Wege sind mit Hundetoiletten auszurüsten.

  • Die Gemeinde sollte den Sport und die Kultur im Ort mehr fördern. Die Ausbildung und Vergütung von Übungs- und Chorleitern muss von der Gemeinde stärker gefördert werden, für Jungendgruppen sollte die Gemeinde diese vollständig übernehmen.

Mehr innerörtliche Bäume und Hecken

  • Es sollte zusammen mit allen relevanten Gruppen eine Aufstellung der wichtigen Streuobstwiesen und Hecken auf öffentlichen Grund erstellt und eine Strategie für deren Pflege erarbeitet werden.  

  • In neuen Baugebieten sollte auf den Bauplätzen die Versiegelung beschränkt und klare Vorgaben für das Pflanzen von Bäumen gemacht werden.

  • Innerörtliche Nachverdichtung ist auf aufgelassene Gebäude und Hofflächen zu beschränken, nicht auf Kosten von Streuobstwiesen, Gärten oder Hecken, um innerörtliche Rückzugsflächen für Insekten und Vögel zu erhalten.

Neben diesen schnell zu realisierenden Zielen sollte man auch langfristige Optionen im Auge behalten, wie ein Abzweig der Bahnlinie Würzburg Richtung IPark und Giebelstadt oder einen zweiten Weg in die Neubaugebiete.